2012

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Dienstag, 26. April 2016

Lieben was ist - den Schmerz transformieren.



Wir versuchen immer wieder vor dem wegzulaufen, was ist. Wir fühlen Schmerz, körperlichen oder emotionalen und versuchen alles, damit dieser Schmerz verschwindet. Wir versuchen es mit Ablenkung, z. B. Drogen, fernsehen, essen, einkaufen usw. Doch je länger wir versuchen den Schmerz zu unterdrücken, desto stärker wird er.

Wir lernten schon als Kinder nicht zu fühlen sondern zu unterdrücken. Doch Gefühle wollen gefühlt werden! Wir lernten was positiv und was negativ ist und versuchten fortan nur noch das Positive zu empfinden.

So haben wir einen immer stärkeren Schmerzkörper entwickelt, der sich aus all den nicht gefühlten  Emotionen zusammensetzt. Dieser Schmerzkörper wartet nur darauf aktiviert zu werden, das kann durch scheinbar unbedeutende Erlebnisse geschehen. Ist er aktiviert sind wir voller Schmerz, z. B. Wut, Angst, Trauer, usw.

Wird der Schmerz zu stark, begeben wir uns auf die Suche nach Frieden, nach Heilung. Wir gehen von diesem Heiler zu jenem, versuchen diese Meditation und jene Methode. Doch immer wieder im Alltag schlägt der Schmerzkörper zu.

Wie können wir also Frieden finden? Durch ERLEBEN, durch FÜHLEN des Moments, der Emotion. Das ist Akzeptanz. Wir verurteilen uns dafür, was wir fühlen, wir wollen davor weglaufen – doch Heilung finden wir nur dann, wenn wir fühlen.

Wenn du einen Moment voller Wut, Angst oder Trauer hast setze dich hin und beginne zu atmen. Atme ein uns aus und fange an, tief in diese Emotion zu atmen. Wehre dich nicht gegen die Emotion sondern akzeptiere sie. Das tust du indem du tief hinein atmest, stell dir vor, dass du tief in die Emotion eintauchst. Emotionen sind wie Kinder, die unsere Aufmerksamkeit möchten. Auf diese Weise akzeptierst du völlig und transformierst die Emotion und so dein Inneres.

In Wahrheit gibt es weder positiv noch negativ. Alles ist Energie. Wut z. B. ist eine sehr starke Energie. Wenn wir Wut annehmen und tief in sie eintauchen wird sie transformiert und so können wir Wut nutzen um etwas Positive zu schaffen. Das Gleiche gilt für jede Emotion.

Wir können genauso bei körperlichem Schmerz vorgehen. Körperlicher Schmerz wird nur dann schlimm, wenn wir uns dagegen wehren, nehmen wir ihn an, wird er zu etwas wunderbarem transformiert, so wie ich es in meinen Geburten erlebte!


Donnerstag, 21. April 2016

Rezept veganes Khow Suey (glutenfrei)


Super lecker, meine Kinder gaben 9 von 10 Punkten:




Du brauchst:

500 Gramm Thai Reisnudeln

1 Glas Mais
2 Karotten, klein gehackt
½ Blumenkohl, in Röschen geteilt
1 Broccoli, in Röschen geteilt
2 mittelgroße Zucchini, geschält und in klein gehackt
200 Gramm Erbsen

80 Gramm milde Currypaste
2 Tassen Wasser
1 Dose Kokosnussmilch
1 Esslöffel Xylith
½ Teelöffel Salz

1 große Zwiebel, fein gehackt
4 Zehen Knoblauch, fein gehackt
Öl

1/3 Tasse gerösteter Erdnüsse, gehackt
Chili
frisch gepresster Zitronensaft
frische Korianderblätter

So geht´s:

Koche die Nudeln nach Anleitung.

Gebe die Currypaste, das Wasser, die Kokosnussmilch, das Xylith und das Salz in eine Wokpfanne und lasse es aufkochen, gebe das Gemüse hinzu und lasse alles auf mittlerer Hitze köcheln bis das Gemüse bissfest gar ist.

Brate die Zwiebeln bei mittlerer Hitze in Öl glasig, gebe den Knoblauch hinzu und brate alles für weitere zwei Minuten weiter.

Gebe die Nudeln auf Teller, bestreu sie mit den Erdnüssen, gebe einen Esslöffel der gebräunten Zwiebeln und Knoblauch darauf und anschließend das Gemüse in Curry-Kokosnuss-Sauce. Gebe etwas Zitronensaft, Chili und Koriander auf das Gericht.

Guten Appetit!
Wenn du auf der Suche nach mehr leckeren Rezepten bist, empfehle ich dir mein Kochbuch "Vegan und glutenfrei kochen - Unsere 125 besten Rezepte", hier auf diesem Blog erhältlich!

Montag, 18. April 2016

Die Ch´umilal Wuj – oder wie wir unser Schicksal finden



Die Maya Ältesten sagen, dass der heilige Cholq´ij Kalender das nützlichste Instrument ist, das die gesamten Weisheit der alten Welt enthält. Er gibt uns die Informationen, die wir für eine volle, harmonische Selbstverwirklichung brauchen.

Er hilft uns, unseren Platz in der Welt zu finden, unser Schicksal, unsere Stärken und Schwächen zu verstehen und führt zu einem Leben, das in Harmonie mit unserem Lebenszweck ist, und uns so unser volles Potential erreichen lässt.

Der Cholq´ij besteht aus 20 verschiedenen Energien (Nahuales), die sich mit 13 verschiedenen Tönen verbinden, so entsteht ein Cholq´ij Jahr von 260 Tagen.


Die Ch´umilal Wuj, das Buch des Schicksals basiert auf dem heiligen Cholq´ij Kalender.

Das Buch des Schicksals beinhaltet unsere Geburtszeichen und deren Bedeutung für unser Leben.

Die Maya glauben, dass wir alle ein Schicksal zu erfüllen haben -  sind wir von unserem Schicksal entfernt, leiden wir, seelisch, körperlich oder auf allen Ebenen.

Jeder Mensch hat ein Schicksal. Die Maya und anderen Naturvölker lebten gemäß ihrem Schicksal und damit in Einklang mit sich selbst, den Mitmenschen und Mutter Erde – alles war in HARMONIE.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es unser Schicksal ist Hebamme, Schamane, Gärtner oder Geschäftsmann zu sein. Es gibt kein besser oder schlechter denn wenn wir unser Schicksal leben, sind wir ausgefüllt und zufrieden mit genau diesem, unserem Schicksal.

Egal was in unserem Leben passiert, hat einen Grund, und je eher wir beginnen auf das zu hören, was unser Inneres uns sagt, auf unser Gefühl, unser inneres Wissen, dann werden wir zu unserem Schicksal geführt.

Das Geburtszeichen, die Nahual-Energie begleitet uns durch unser Leben und kann uns helfen, uns selbst besser zu verstehen und unser Schicksal zu finden.

Eine Mayazeremonie kann dabei helfen, die Nahualenergie mehr in unser Leben einzuladen, diese Kraft in uns zu erwecken, die uns hilft unseren Lebenssinn zu erfüllen.


Das heilige Feuer ist eine Methode, die hilft das alte Wissen wieder in uns zu erwecken. Das Wissen ist in jedem von uns, wir müssen uns nur wieder daran erinnern. Je mehr wir in uns gehen, sei es durch Meditationen, Spaziergänge in der Natur, etc. kommen wir mehr und mehr in den Kontakt mit unserem wahren Selbst.

2006, ein Jahr nachdem ich anfing zu meditieren, spürte ich den Ruf meines Schicksals zum ersten Mal. Ich las über La Palma und wusste: Ich muss dorthin! Ich wusste nicht wie, doch ich wusste es muss sein. Ein paar Monate später erhielt ich einen unverhofften Geldsegen und buchte mit meiner Familie einen 5-wöchigen Urlaub auf La Palma. Wir hatten einen Mietwagen und erkundeten die gesamte Insel.

Kurz nach unserer Ankunft begegnete ich einer Luxemburgerin, die einige Jahre in Südamerika gereist war. Wir freundeten uns an und sie erzählte mir viel von der Kultur der Ureinwohner. Ich war fasziniert und konnte nicht genug von ihren Erzählungen bekommen. Ich wusste: Ich muss dorthin, ich wollte die alten Kulturen unserer Welt kennen lernen.

Noch im selben Jahr zogen wir nach England, doch der Gedanke an Südamerika lies mir keine Ruhe, immer wieder dachte ich daran, es war ein inneres Sehnen.

Nach der Geburt unseres 3. Kindes entschieden wir eine Auszeit zu nehmen um -  so hoffte ich - Südamerika zu bereisen. Doch mein Mann hatte Angst und deshalb entschieden wir zunächst mit dem Wohnwagen Spanien und Portugal anschauen.

Wenn wir bereit sind unser Schicksal zu erfüllen, öffnet es die Wege die nötig sind und so kam es, dass wir den Wohnwagen wieder verkauften und nach Costa Rica gingen, wo wir zunächst fast ein Jahr lebten bevor wir uns auf den Weg durch Zentralamerika machten, die Pyramiden der Maya anschauten und schließlich nach Guatemala, dem Land der Maya kamen und dort Unglaubliches erlebten:

Sehr viel innerer Schmerz und Krankheit kam in mein Leben, doch dieses wie es schien „Leid“ führte uns schließlich zu den alten Maya, die mich zur Mayaschamanin einweihten.


So lernte ich: alles hat seinen Grund, und wenn wir es wirklich wollen, wenn wir uns hingeben, das akzeptieren was ist, dann werden wir zu dem geführt, was wir sind, wer wir sind.




Donnerstag, 14. April 2016

4-Wochen-Reinigungsprogramm für Körper und Seele




Wie bereits in meinem letzten Blog-Eintrag erklärt wirkt sich die richtige Ernährung nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf unsere Seele aus.

Als super Einstieg in den Frühling, um euch richtig wohl zu fühlen, empfehle ich euch, euren Körper 4 Wochen lang zu reinigen.

Verzichtet 4 Wochen lang auf:

·        Gluten (z. B. enthalten in Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer)

·        Milchprodukte

·        Fleisch

·        Zucker

·        Soya

·        Frittiertes

All diese Lebensmittel wirken säurebildend auf den Körper und verursachen damit Krankheiten. Krebs, Arthritis, Rheuma und Co. können in einem basischen Körper gar nicht entstehen.

Gluten und Milchprodukte wirken stark schleimbildend in unserem Körper und verursachen u. a. Entzündungen im Darm (z. B. Reizdarmsyndrom, Verstopfung), Magen (z. B. Gastritis), Lunge (z. B. Asthma, Bronchitis), Gehirn (z. B. Launenhaftigkeit, ADHS, Schizophrenie)

Zucker wirkt wie eine Droge in unserem Gehirn und macht uns süchtig. Zucker enthält keine Vitamine und Mineralstoffe mehr und entzieht diese unserem Körper, u. a. Kalzium. Er wirkt negativ auf das Herz, ist ebenso giftig für die Leber wie z. B. Alkohol und nährt Krebszellen.

Soya enthält Phytoöstrogene, die sowohl bei Männern, Frauen und Kindern das Hormongleichgewicht durcheinander bringen und u. a. zu Unfruchtbarkeit und auch Krebs führen können. Die hohen Werte an Phytinsäure im Soya absorbieren Mineralien von unserem Körper, wie z. B. Zink, B12, Eisen, Magnesium.

Frittiertes Essen gehört zu den krebserregendsten Lebensmitteln überhaupt, blockieren die Arterien, sind schlecht für Herz, Leber und alle anderen Organe.

Stattdessen ernährt ihr euch die nächsten 4 Wochen richtig gesund – den Unterschied in eurem körperlichen Wohlbefinden werdet ihr schnell bemerken!

Beginnt den Tag am besten mit einem leckeren grünen Smoothie, damit habt ihr viel Kraft und Energie für den Tagesbeginn, z. B. diesen leckeren Waldfrucht Smoothie:

1 Tasse voll frische Kräuter z. B. Vogelmiere, Brennnessel, Petersilie
1 Tasse voll Heidelbeeren, Himbeeren oder dunkle Trauben
1 Tasse Wasser

Alles in den Standmixer geben und vermischen.
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Mittags

Wenn ihr euch richtig reinigen möchtet bleibt auch beim Mittagessen roh und esst einen Salat, wie den folgenden:

Thai-Salat:

3 Möhren in der Küchenmaschine klein raspeln
1-2 Scheiben frische, süße Ananas in kleine eckige Stücke schneiden
3 Lauchzwiebeln klein hacken
½ Hand voll Rosinen

Alles zusammen in eine Salatschüssel geben.

Dressing:

150 Gramm rohe Cashewkerne (über Nacht eingeweicht)
½ Tasse Wasser
1/8 Teelöffel  Currypulver
½ Teelöffel Xylith oder Stevia
Salz nach Geschmack

In den Standmixer geben und zu einem cremigen Dressing vermischen, eventuell noch etwas mehr Wasser dazugeben.

Auf den Salat geben.

Abends:

Esst z. B. gedünstetes Gemüse mit Reis. Ein Salat als Vorspeise wäre zu empfehlen.

Wenn ihr Zwischendurch Hunger habt, esst Obst oder einige Nüsse. Es ist immer am besten Nüsse mindestens 8 Stunden einzuweichen, denn sie enthalten uneingeweicht Phytinsäure, die dem Körper Mineralstoffe raubt. Eine andere, noch gesündere Alternative sind frisch gepresste Säfte, besonders gut sind Gemüsesäfte, vor allem Karottensaft.

Zum Nachtisch könnt ihr euch auch gerne mal ein rohes Dessert gönnen, wie z. B. ein kleines Rohkostküchlein.

Probiert es aus  - und seht selbst wie schnell sich euer gesundheitlicher Zustand verbessert. Wenn ihr denkt, dass ihr es nicht vier Wochen schafft, versucht es erst einmal für 1 Woche.

Wenn ihr Fragen habt, oder auf der Suche nach mehr leckeren Rezepten seid, meldet euch gerne und wir vereinbaren ein kostenloses Probecoaching!


Sonntag, 10. April 2016

Die Verbindung von gesunder Ernährung und innerer Harmonie




Mehr und mehr sind wir Menschen auf der Suche nach innerem Glück und Frieden. Wir beginnen mit Meditationen, suchen verschiedene Heiler auf, versuchen diese Methode und jene.

Doch was ist mit der Ernährung? Hat sie Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden?

Ein klares JA!

Körper und Seele bilden eine Einheit, sie gehören zusammen. Wenn wir nicht in seelischer Harmonie sind, weil wir z. B. nicht das tun, was wir wirklich möchten, wenn wir uns nur sorgen, Schuldgefühle wegen der Vergangenheit, oder Angst wegen der Zukunft haben wirkt sich das auf unseren Körper aus: Er wird krank. Vielleicht „nur“ eine Erkältung, vielleicht aber auch Gastritis, Verstopfung, Depressionen oder sogar Krebs.

Umgekehrt ist es jedoch ebenso: Wir essen hauptsächlich Fast Food, viel Zucker, Fleisch, Fertigprodukte o. ä. und unsere Seele schreit irgendwann auf. Denn Essen ist Energie.

Wir leben nicht um zu essen, sondern essen um zu leben.

Doch leider ist bei fast allen Menschen das Gegenteil der Fall. Essen ist oftmals eine Sucht geworden, es wird zu viel, zu schlecht, zu schnell usw. gegessen.

Doch es sollte genau umgekehrt sein. Wir sollten essen um unserem Körper Energie zuzuführen, um ihn zu ernähren, zu pflegen, zu erhalten.

Lass deine Nahrung deine Medizin sein und deine Medizin deine Nahrung!  - sagte schon Hippokrates ca. 500 v. Christus.

Doch wir überladen unseren Körper mit „Müll“, totem Essen. Fleisch, Gebäck aus stark verarbeiteten Mehlen, Zucker und vielen Zusatzstoffen, hoch erhitztes, einfach tot Gekochtes. Wie soll das unserem Körper Energie geben?

Lebendige Nahrung ist hingegen voller Leben und Licht und Energie. Lebendige Nahrung sind frische Früchte, am besten aus dem eigenen Garten, ohne lange Lagerung. Gemüse und wilde Kräuter, die wir jeden Tag frisch pflücken können – auch im Winter. Z. B. Brennnesseln, Vogelmiere, Löwenzahn. Diese Kräuter, Gemüse und Früchte speichern Sonne, d. h. Energie in ihren Zellen und geben das an unseren Körper weiter.




Durch diese lebendige Ernährung können wir unseren Körper von vielen Leiden befreien, z. B. Krebs, Arthritis, Diabetes usw. und damit auch unserer Seele helfen ein inneres Gleichgewicht zu finden.