2012

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Dienstag, 23. August 2016

Wie du es schaffen kannst, deine Krankheit nicht mehr als Feind zu sehen



Wir teilen Situationen immer in positiv und negativ ein. Doch ist es wirklich so? Gibt es „negativ“ tatsächlich?

Krankheit wird immer als negativ abgestempelt und wir versuchen schnellstmöglich von ihr zu fliehen.

Wir wollen wenn möglich sofort wieder gesund sein und denken Tag und Nacht an unsere Krankheit: „Wenn ich doch bloß wieder gesund wäre, dann wäre ich glücklich und könnte endlich mein Leben genießen!“ Doch ist das wirklich so? Hast du denn das Leben vor der Krankheit genossen? Genießt du es jetzt?

„Nein, denn ich habe ja diese und jene Krankheit!“ Die Krankheit oder auch eine andere Lebenssituation (z. B. : Ich habe kein Geld. Mein Partner liebt mich nicht! Mein Sohn ist drogensüchtig!) verhindern also anscheinend, dass du dein Leben nicht genießt. Ich schreibe „anscheinend“, denn irgendwas ist IMMER da, warum wir das JETZT nicht genießen können. Und es wird auch immer etwas da sein, zumindest so lange, bis wir das was ist, einfach annehmen.

Das hört sich so einfach an, doch wie es möglich, Krankheit anzunehmen? Das schlimmste an der Krankheit ist nie die Krankheit, sondern unsere Gedanken darüber. Z. B. bei Krebs. Schon alleine das Wort bringt sehr viele Gedanken und Vorstellungen mit sich: „Oh mein Gott, ich werde sterben! Ich werde unerträgliche Schmerzen erleiden! Ich werde meine Haare verlieren! Ich werde nie gesund werden.“

Das sind alles Gedanken. Auch Krankheit ist letztendlich ein Gedanke. Jetzt ist z. B. ein Tumor in der Brust. Ok, er ist da. Was spürst du in diesem Tumor? Atme tief in deinen Körper hinein. Verbinde dich mit deinen tiefsten Gefühlen, verbinde dich mit deiner inneren Energie. Atme in den Körperteil, in dem sich der Tumor befindet. Spüre diesen Körperteil, bring das Licht hinein. Und nun atme tief in den Tumor? Was siehst du, was fühlst du?

Krankheit ist da, damit wir aufwachen, tief in uns hinein spüren. Das Universum ist gut! Alles was passiert ist gut. Nichts was  in unserem Leben geschah war nicht zu unserem besten. So ist es auch mit Krankheit. Solange wir Widerstand haben, uns dagegen wehren, es  bekämpfen, fühlt es sich unerträglich an, leiden wir, haben wir Schmerzen. Nehmen wir die Krankheit an, atmen wir tief in sie hinein, akzeptieren wir sie als das was sie ist: Ein Freund, der uns etwas lehren will.

Wenn du krank bist, überlege was die Krankheit dir schon Gutes gebracht hat. Gehst du vielleicht mehr in dein Inneres und hast so mehr Frieden gefunden? Hast du dein Herz mehr geöffnet für deine Mitmenschen? Genießt du mehr die Natur? Tust du plötzlich das was du liebst? Hast du dein Leben geändert und Neues gelernt?

Gehe tief in dich und stelle dir diese Frage.

Wenn wir erkennen, dass alles in unserem Leben einen Sinn hat – auch Krankheit – dann können wir leichter Freundschaft mit jeder Situation schließen. Und wenn wir das tun – Frieden schließen – im Frieden / im Jetzt sein, tun sich Türen der Transformation auf.

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